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24-Stunden-Pflege - Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wie sind die Rahmenbedingungen beim Versorgungskonzept der PSB Deutschland?

Das Versorgungskonzept der PSB Deutschland, mit ihren bundesweiten PSB-Standorten, basiert auf der EU-Entsendung. Dies bedeutet, dass die betroffenen Familien einen Dienstleistungsvertrag mit einem EU-Partnerunternehmen der PSB Deutschland aus dem europäischen Ausland abschließt. Derzeit kooperiert die PSB Deutschland mit EU-Partnerunternehmen in Polen, Slowakei und Bulgarien.

Auf Grundlage des abgeschlossenen Dienstleistungsvertrages entsendet das EU-Partnerunternehmen einen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin (Betreuungskräfte) in die Familie nach Deutschland. Das EU-Unternehmen sorgt dafür, dass im Heimatland/Herkunftsland Sozialversicherungsabgaben ordnungsgemäß abgeführt werden. Der Nachweis hierfür ist unter anderem die sogenannte A1-Bescheinigung.

Sind die Betreuungskräfte krankenversichert?

Ja, alle Betreuungskräfte, die über die EU-Partnerunternehmen der PSB Deutschland zu den Familien entsendet werden, sind krankenversichert. Hierzu verfügt jede/r entsendete Mitarbeiter/in in der Regel eine europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Sofern diese noch nicht als Plastikkarte vorliegt, verfügt der/die Mitarbeiter/in über ein in Papierform provisorisch ausgestelltes Dokument, welches die ordnungsgemäße Krankenversicherung bescheinigt.

Grundsätzlich gilt bei den EU-Partnerunternehmen der PSB Deutschland eine Kündigungsfrist von 14 Tagen zum Monatsende. Dies gibt beiden Vertragsparteien, Familie in Deutschland und EU-Entsendeunternehmen, eine ausreichende Planungssicherheit bei der Versorgung.

Was passiert, wenn die Familien mit der Betreuungskraft nicht zufrieden sind?

Wir möchten, dass betroffene Familien zufrieden sind und die zu betreuende/n Person/en bestmöglich versorgt ist/sind. Wenn die Familie mit der eingesetzten Betreuungskraft nicht zufrieden ist, wird umgehend ein Wechsel der Betreuungskraft organisiert. Hierbei kann es ca. 7 Tage dauern bis die neue Betreuungskraft angereist ist.

Grundsätzlich sollte man aber eine Eingewöhnungszeit von 1-2 Wochen berücksichtigen. Oft sind anfängliche Schwierigkeiten darin begründet, dass sich Familie und Betreuungskraft erst einmal an das Zusammenleben und den gemeinsamen Tagesablauf gewöhnen müssen.

Wie lange dauert es bis die Betreuungskraft mit der 24-Stunden-Betreuung beginnen kann?

Dies variiert zwischen 3-10 Tagen. Abhängig ist dies von der Komplexität und Intensität der Versorgung (1 oder 2 zu versorgende Person/en im Haushalt, Höhe des Pflegegrades, Demenz-erkrankung mit Aggressivität, stark eingeschränkte Mobilität u.v.m.) und den individuellen und speziellen Anforderungen und Wünschen der Familien. Grundsätzlich gilt: Je komplexer und intensiver eine Versorgungssituation ist, desto länger kann es dauern bis die 24-Stunden-Betreuung beginnen kann.

Zu berücksichtigen ist auch, dass der „Pool“ an verfügbaren Betreuungskräften in den Sommermonaten Juli und August sowie zu den hohen Feiertagen an Ostern und Weihnachten stark eingeschränkt ist.

Kann man die Betreuungskraft auswählen?

Ja, die Familien erhalten i.d.R. 1-3 aussagekräftige Profile der Betreuungskräfte mit Foto, einer „KurzVita“ und grundlegenden Informationen zur Person (Nichtraucher, Führerschein etc.).

Warum erfolgt eine Versorgung mit 2 bis 3 Betreuungskräften im Wechsel?

Betreuungskräfte haben in der Regel ihren Lebensmittelpunkt im europäischen Ausland (Heimatland). Damit die zu betreuende und zu pflegende Person bestmöglich versorgt werden kann, benötigen die Betreuungskräfte sogenannte Auszeiten und Erholungsphasen mit ihren Familien in ihrem Heimatland. Nur so kann die Motivation der Betreuungskräfte dauerhaft gewährleistet bleiben.

Wie lange bleibt eine Betreuungskraft bei einer Familie?

In der Regel 2 Monate. Die Einsatzzeiten variieren hierbei zwischen 4 Wochen und 3 Monaten. Vor Versorgungsbeginn oder Einsatzbeginn wird dies grundsätzlich mit der Familie abgesprochen und vereinbart.

Wie sind die Arbeitszeiten der Betreuungskraft geregelt?

Grundsätzlich gilt bei einer Betreuung in häuslicher Gemeinschaft eine 40-Stunden-Woche. Tägliche Freizeiten und Ruhetage der Betreuungskräfte müssen beachtet werden.

Welche Tätigkeiten erbringt eine Betreuungskraft?

Wesentliche Tätigkeit ist wahrscheinlich die vorsorgliche und notwendige Anwesenheit. Dennoch sind die hauswirtschaftliche Versorgung (Kochen, Putzen, Waschen, Einkaufen) und die grundpflegerischen Leistungen wie z.B. Körperpflege, Toilettengänge und Nahrungsaufnahme (Pflegeversicherung) nach SGB XI selbstverständliche und wichtige Tätigkeiten. Behandlungspflegeleistungen (Krankenversicherung) nach SGB V können und dürfen nicht erbracht werden.

Was bedeutet 24-Stunden-Betreuung genau?

Grundsätzlich müsste dieses Versorgungsmodell Betreuung in häuslicher Gemeinschaft heißen. Die Begriffe 24-Stunden-Betreuung, 24-Stunden-Pflege, 24h Betreuung und 24h Pflege sind grundsätzlich Marketingbegriffe und haben sich im Laufe der Zeit im allgemeinen Sprachgebrauch etabliert. Eine 24stündige Tätigkeit ist logischerweise und auch nach dem Arbeitsrecht nicht möglich.

Ist die häusliche Versorgung und Betreuung über ein EU-Entsendeunternehmen legal?

Ja. Auf Grundlage der EU-Dienstleistungsfreiheit entsenden unsere EU-Partnerunternehmen Ihre Mitarbeiter nach Deutschland in die Familien. Nähere Informationen zur rechtlichen Situation finden Sie auf unserer Internetseite http://www.psb-deutschland.de/informationen/rechtliches.html

Gibt es noch andere Versorgungsmodelle für die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft?

Die Versorgung im Rahmen eines Arbeitgeber-/Arbeitnehmerverhältnisses auf Grundlage der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit, in dem die Familie als Arbeitgeber und die Betreuungskraft als Arbeitnehmer fungiert, ist mit allen Rechten aber auch Pflichten eines Arbeitgebers für die Familie verbunden. Hierzu gehören insbesondere Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bezahlter Urlaub für die Betreuungskraft.

Das Modell der Selbständigkeit auf Grundlage der EU-Niederlassungsfreiheit, über ein deutsches Gewerbe und einem Dienstleistungsvertrag zwischen Familie und Betreuungskraft, können wir zur Zeit nicht empfehlen, da das Risiko der Scheinselbständigkeit nach wie vor sehr groß ist.

Egal in welchem Modell die sogenannte 24-Stunden-Betreuung erbracht wird, der inhaltliche und zeitliche Umfang der Tätigkeiten einer Betreuungskraft bleibt immer der gleiche.

Dieses Versorgungsmodell hat sich in den letzten 13 Jahren, seit der EU-Erweiterung in 2004, als mittlerweile unersetzliche Versorgungssäule, neben der klassischen ambulanten Pflege und der stationären Versorgung (z.B. Pflegeheime), etabliert.

Weitere Informationen finden Sie auch über die Internetseite des Bundesverbandes BHSB http://www.bhsb.de/branche/branche.html